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So könnt Ihr den ersten Zähnchen entspannt entgegensehen


Es ist ein Meilenstein in der Entwicklung Deines kleinen Lieblings, wenn das erste Zähnchen im Mund blitzt. Viele junge Eltern sind sehr stolz auf diesen kleinen ersten Zahn, jedoch bringt das Zahnen leider auch Unwohlsein, Schmerzen und Unruhe mit sich.
Hier erfährst Du, welche Zahnungshilfe Deinem Baby hilft und wie Du die winzigen neuen Zähne richtig pflegst.

Was hilft Deinem Baby beim Zahnen

Schon seit Jahrhunderten haben Eltern großes Mitleid mit ihren zahnenden Kindern. So fanden zahlreiche Hausmittel ihren Weg in die Kinderstuben und werden bis heute von Großmüttern und Hebammen weitergegeben.</p>
  • Veilchenwurzeln
Diese uralte Zahnungshilfe aus getrockneten Veilchenwurzeln wird täglich abgekocht, um Keime zu töten, die sich in den Fasern ansammeln. Anschließend wird sie dem Kind zum Kauen angeboten. Der Veilchenwurzel wird eine schmerzstillende Wirkung nachgesagt.
  • Klassische Zahnungshilfe zum Kauen
Du kannst Deinem Baby jede unbedenkliche Zahnungshilfe zum Kauen anbieten. Wichtig ist jedoch, dass nichts splittert und Dein Baby nichts abbeißen kann. Außerdem soll das Spielzeug frei von Giftstoffen sein.
  • Bernsteinketten
Der Volksmund besagt, dass im Bernstein ätherische Öle enthalten sind, die über die Haut aufgenommen werden und das Zahnen erleichtern sollen.
Wissenschaftliche Beweise gibt es hierfür nicht. Außerdem besteht höchste Erstickungsgefahr, wenn Dein Kind die Kette unbeaufsichtigt oder beim Schlafen trägt.
  • Am besten: Kühlbeißringe
Ein mit Gel gefülltes Kauspielzeug splittert nicht und kann im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Kälte lindert die Schwellung des Zahnfleisches. Verschiedene Noppen und Rillen helfen Deinem Baby, jede schmerzende Stelle im Mund zu erreichen. Wenn es noch dazu für Dein Kind gut greifbar und ansprechend gestaltet ist, kann es schnell zum absoluten Liebling Deines Babys werden.

Was hilft beim Zahnen unterwegs?

Das geschwollene Zahnfleisch und der Druck auf den Kiefer werden Dein Baby etwa ab dem sechsten Monat bis zum zweiten Geburtstag begleiten. Der Schmerz kann jederzeit auftreten, auch unterwegs.
Eine übliche Zahnungshilfe ist kein guter Begleiter im Kinderwagen, da Dein Baby sie bald herauswerfen wird. So landet sie im Dreck oder geht im schlimmsten Fall verloren.
Ein Zahnungshandschuh ist eine wunderbare Alternative. Er kann mit einem Klettverschluss der Hand Deines Babys angepasst werden und geht so nicht verloren. Der Handschuh ist aus saugfähigem, atmungsaktivem Material hergestellt, der den Speichel Deines Kindes aufnehmen kann.
Am oberen Ende des Handschuhs befindet sich eine Kauleiste mit verschiedenen Rillen, die Deinem Baby das Kauen erleichtern. Zudem befindet sich im Inneren des Handschuhs eine Knisterfolie, die Dein Kind vom Zahnungsschmerz ablenkt und es unterwegs beschäftigt.

Was hilft gegen den Schmerz?

Ablenkung ist immer eine gute Wahl, wenn Dein Baby unter dem Zahnungsschmerz leidet. Singe ihm etwas vor, zeige ihm Rasseln oder knisternde Spielzeuge. Eine Zahnungshilfe mit integrierter Rassel oder Knisterfolie ist die ideale Wahl, denn neben der Ablenkung ist Schmerzlinderung durch Kauen das beste Mittel gegen den starken Druckschmerz auf dem Kiefer Deines Kindes. .
Wenn ein neuer Zahn durchbricht, ist der Körper stark beansprucht. Häufig können Infekte Dein Baby in dieser Zeit treffen. Sollte es Fieber oder Durchfall bekommen oder schlapp wirken, ist der Gang zum Kinderarzt nötig.

Wie sieht Babys Zahnpflege aus?

Sobald der erste Zahn da ist, braucht er Pflege. So beugst Du die frühe Entstehung von Karies bei Deinem Baby vor und gewöhnst es an die Zahnpflege-Routine.
Zu Beginn ist eine Fingerzahnbürste ideal. Diese spezielle Zahnbürste setzt Du auf Deinen Finger und kannst bequem über die Zähne streichen.
Bald braucht Dein Baby eine eigene Zahnbürste, mit der es die Zahnpflege lernen kann. Anfangs ist es noch sehr grobmotorisch und braucht eine Zahnbürste mit Noppen, die es zum Kauen nutzt und sich nebenbei an die Haltung der Zahnbürste gewöhnt. Die eigentliche Zahnpflege übernimmst Du.
Später kannst Du Deinem Baby eine Zahnbürste mit kleinem Kopf, weichen, abgerundeten Borsten und ergonomischem Griff anbieten, mit der es die Zahnpflege lernt. Eine Platte unterhalb des Bürstenkopfes sorgt dafür, dass Dein Baby die Zahnbürste nicht zu weit in den Mund schieben kann.
Auch wenn Dein Baby eine eigene Zahnbürste besitzt, bleibt die Zahnpflege noch bis zur ersten Klasse in Deinem Aufgabenbereich. Lass Dein Kind selbst putzen und anschließend putzt Du noch einmal nach. Dabei kannst Du immer wieder die Gelegenheit nutzen, Deinem Kind die richtige Zahnpflege näherzubringen.