Richtig lüften im Kinderzimmer

Gerade im Winter willst Du es kuschelig warm in der Wohnung haben und auch Dein Baby soll im Kinderzimmer nicht frieren. Doch ganztägig geschlossene Fenster sind ungesund: Kinderzimmer, Wohnzimmer, Küche und co. werden stickig und in der warmen, feuchten Luft fühlen sich Viren, Bakterien und Schimmel besonders wohl. Also lüften, aber wie?

Richtig lüften ist in jeder Wohnung wichtig. Es

  • senkt die Schadstoffkonzentration,
  • beugt Schimmel vor und
  • spart Heizenergie.

In Innenräumen sammelt sich häufig ein Vielfaches an Schadstoffen, die sich auch in der Außenluft befinden. Wir bringen Schmutzpartikel und Feinstaub in die Wohnung, in Teppichen und Polstermöbeln bildet sich Staub, Haustiere verlieren Haare. Schnell kann die Belastung in Innenräumen doppelt so hoch sein wie draußen. Regelmäßiges Lüften senkt die Belastung.

Vor allen Dingen im Winter entsteht in Innenräumen rasch ein feucht-warmes Klima, in dem sich Schimmelsporen wohl fühlen. Sie finden sich nahezu überall in der Luft, fühlen sich aber in schlecht gelüfteten Wohnungen besonders wohl und vermehren sich dort. Richtiges Lüften schützt Dich vor Schimmelbefall in der Wohnung.

Wichtig ist richtiges Lüften aber auch, um Heizkosten zu sparen. Wenn Du das Fenster die ganze Zeit über kippst, tauscht sich zwar nach und nach die Luft aus, aber es entweicht ständig warme Heizungsluft. Das ist schlecht für Deinen Geldbeutel und schlecht für die Umwelt.

Warum ist richtiges Lüften im Kinderzimmer so wichtig?

Das Immunsystem Deines Babys ist noch nicht so trainiert wie das von Erwachsenen. Dein Baby ist damit besonders anfällig für Viren und Bakterien, die jedem Erwachsenen im Winter das Leben schwer machen. Durch richtiges und regelmäßiges Lüften im Kinderzimmer und der ganzen Wohnung hältst du die Erkältungs-Erreger in Schach (weitere Tipps gibt es im Erkältungs-Ratgeber, wenn die Erkältung doch einmal zuschlägt, findest Du hier Tipps). Und auch sonst gibt es in jeder Wohnung viele Stoffe, die möglicherweise eine Allergie auslösen können, von Tierhaaren bis zu Ausdünstungen neuer Möbel. Richtiges Lüften ist also Teil einer sicheren Schlafumgebung.

Andererseits friert Dein Baby schnell, weil Babys die Körpertemperatur noch nicht so gut regulieren können. An der kalten Luft, die Du beim Lüften ins Zimmer lässt, kühlt Dein Baby schnell aus. Es ist viel empfindlicher für Temperatur-Unterschiede als Du. Deshalb lieben Babys auch Wickeltisch-Wärmestrahler so sehr. Sie schützen Dein Baby vor dem Auskühlen.

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Woher weiß ich, dass die Atmosphäre stimmt?

Hoffentlich hast Du hier keine pauschale Aussage erwartet, dass bei einer Raumtemperatur von 22,3 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von exakt 43,7 % perfektes Raumklima herrscht. Wie immer im Leben ist das von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Aber es gibt gewisse Toleranzbereiche, die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit nicht über- oder unterschreiten sollen. Leider hängen beide Größen voneinander ab, deshalb gibt es hier ein Diagramm:

Keine Sorge, das ist eigentlich ganz einfach zu lesen: Wenn Du es gern ein wenig wärmer magst, sind 24 °C okay, die Luftfeuchtigkeit sollte dann bei etwa 30 bis 50 % liegen. Darüber wird es tropisch schwül und darunter trocknen die Schleimhäute schnell aus. Temperatur und Luftfeuchtigkeit kannst Du dabei einfach mit einem Thermometer und einem Hygrometer messen. Es gibt auch Kombi-Geräte auf dem Markt, häufig mit weiteren Features. Am Einfachsten hast Du es aber natürlich mit einem Thermo- und Hygrometer, das Dich warnt, wenn es zu warm oder zu kalt, zu feucht oder zu trocken.

Tipps fürs richtige Lüften im Winter (und auch sonst)

Mit diesen Tipps sorgst du für ein gutes Raumklima:

  • Stoßlüften: Öffne alle Fenster im Zimmer gleichzeitig und sorge für Durchzug. So tauschst du die Raumluft effizient einmal aus.
  • 5-10 Minuten sind genug: Ansonsten kühlt im Winter das Zimmer zu sehr aus.
  • Heizung aus beim Lüften: Du verschwendest so keine wertvolle Heizenergie.
  • Mindestens 3x täglich lüften, das erste Mal am Besten morgens nach dem Aufstehen und einmal als Teil des Einschlafrituals
  • Achte auf die Sicherheit Deines Kindes bei offenem Fenster

Wann ist ein Luftreiniger sinnvoll?

Pollen, Feinstaub, Allergene und weitere potentiell gesundheitsschädliche Stoffe finden sich immer in unserer Atemluft. Regelmäßiges Lüften hilft Dir dabei, ihre Konzentration zu senken, die Luft sozusagen zu desinfizieren. Ein Luftreiniger hilft dir dabei, eine Vielzahl schädlicher Stoffe effektiv aus der Luft zu filtern, nicht nur Feinstaub und Pollen (hier erfährst Du mehr), sondern auch so genannte VOCs (volatile organic compounds, flüchtige organische Stoffe), die von neuen Möbeln ausgedünstet werden und alle Arten von unangenehmen Gerüchen. Den PureAir Raumluft-Reiniger entdecken.