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Unser CO2-Kompensationsprojekt

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Wie funktioniert Klimaschutz mit plastikfreien Ozeanen?

Der Ozean speichert ein Viertel des CO2 aus der Atmosphäre und sogar 93 Prozent der Wärme aus dem Treibhauseffekt – er ist damit eine wesentliche Bremse des Klimawandels. Erwärmung, Überfischung, Schadstoffe und Müll gefährden diese ausgleichende Funktion. Verschiedene Initiativen verhindern, dass Plastikmüll ins Meer gelangt und schützen so indirekt das Klima. Weil dabei keine zertifizierten Emissionsminderungen entstehen, unterstützt ClimatePartner Meeresschutzinitiativen in Kombination mit international anerkannten Klimaschutzprojekten. So sind Meeresschutz und Klimaneutralität gleichzeitig möglich.

Die Plastikflut aufhalten - Wie geht das ?

Über 8 Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr im Meer. Gerade in Entwicklungsländern fehlt oft die Infrastruktur zur richtigen Entsorgung. Die Plastikflut aufhalten und gleichzeitig das Leben der Sammlergemeinschaften verbessern – nach diesem Ansatz handelt die Plastic Bank. In Haiti, Indonesien, Brasilien und auf den Philippinen sammeln lokale Bewohner Plastikmüll. An Sammelstellen können sie diesen gegen Geld, Lebensmittel, Trinkwasser, oder sogar Schulgebühren eintauschen. Das Projekt sorgt dafür, dass weniger Plastik ins Meer gelangt. Stattdessen wird es recycelt und zu sogenanntem Social Plastic verarbeitet, welches als Rohmaterial für neue Produkte dient, zum Beispiel für Verpackungen.

Beitrag zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs)

Keine Armut
Faires Einkommen für gesammeltes Plastik, zusätzliche Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern.
Kein Hunger
Die Bevölkerung bezieht Lebensmittel im Austausch gegen gesammeltes Plastik.
Gesundheit und Wohlergehen
Je nach Standort können die Sammler ihr Plastik für Erste-Hilfe-Koffer, Krankenversicherung oder andere Dinge einlösen. Eine saubere Umwelt ohne Plastikmüll bedeutet zudem gesündere Lebensbedingungen.
Hochwertige Bildung
In Haiti können Mitglieder mit Plastik den Schulbesuch ihrer Kinder finanzieren. Die Plastik Bank toleriert keine Kinderarbeit und engagiert sich dafür, dass alle Kinder eine Schule besuchen.
Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

Die Plastiksammler können Plastik gegen Trinkwasser eintauschen. Unternehmenspartner helfen, den Mitgliedsgemeinden Seife, Shampoo und andere Sanitärprodukte zur Verfügung zu stellen.
Bezahlbare und Saubere Energie
Mitglieder können Kunststoff gegen tragbare Solarlampen austauschen, die gleichzeitig als Akku zum Aufladen von Telefonen und anderen elektronischen Geräten dienen.
Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Die Plastic Bank hat über 2.300 Arbeitsplätze in den ärmsten Ländern der Welt geschaffen und wacht über Arbeits- und Menschenrechte.
Industrie, Innovation und Infrastruktur
In Regionen mit mangelnder Entsorgungsinfrastruktur verbindet die Plastic Bank Spediteure, Kunststoffverarbeiter, Frachter und baut eine Recycling-Kreislaufwirtschaft auf.
Weniger Ungleichheiten
Jeder bedürftige Erwachsene kann an dem Programm teilnehmen und ein digitales Bankkonto eröffnen, das sicher vor Korruption und Diebstahl ist. Für viele ist es das erste Bankkonto in ihrem Leben. Die finanzielle Eingliederung hilft, die Kluft zwischen arm und reich zu verringern.
Nachhaltige Städte und Gemeinden
Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft ersetzt lineare, verschwenderische Modelle, die in vielen Entwicklungsregionen vorherrschen. Das Überdenken der Abfallstrategien in den Gemeinden ermöglicht eine nachhaltigere Gesamtentwicklung.
Nachhaltige/r Konsum und Produktion
Social Plastic wird in die Lieferketten multinationaler Unternehmen integriert, um die Nachfrage nach neuem Plastik zu reduzieren und produktionsverbundene Umweltauswirkungen zu mildern. Das Social Plastic Logo auf Produkten hilft Verbrauchern dabei verantwortungsvolle Konsumentscheidungen zu treffen.
Maßnahmen zum Klimaschutz
Gesunde Ozeane sind bedeutend für die Stabilisierung des Klimas; Gold-Standard-verifizierte CO2-Einsparungen über den Windpark auf den Philippinen.
Leben unter Wasser
Durch den Ausgleich einer Tonne CO2 werden 10 kg Plastik gesammelt. Dies entspricht ca. 500 Plastikflaschen. So schont das Projekt Meereslebewesen, Mikroorganismen und bedrohte Arten.

Wie kannst auch Du helfen und unsere Umwelt Klimafreundlicher machen ?

Trenne Deinen Müll: Auf Joghurtbecher im Restmüll wartet kein zweites Leben, denn Restmüll wird verbrannt. Tipp für Fortgeschrittene: Auch wenn sie zusammen in die Wertstofftonne kommen, sollten die Alu-Deckel von Joghurt, Frischkäse und Co. vollständig abgezogen werden. So lassen sie sich in der Recycling-Anlage trennen und beide Bestandteile werden wiederverwertet.

Vermeide Müll: Ganz ohne Müll geht es wahrscheinlich nicht, aber der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht. Also pack Deinen Stoffbeutel ein, bevor Du einkaufen gehst, nimm das lose Gemüse mit und probier es mal mit Milch, Joghurt und Getränken in Mehrweg-Verpackung.

Verwende umweltfreundliche Produkte: Alles, was Du wiederverwerten kannst, ist umweltfreundlich. Von Produkten, die ihren CO2-Ausstoß kompensieren über waschbare Spültücher statt Küchenrolle bis hin zum Einkauf von regionalem Gemüse im Unverpackt-Laden gibt es eine Unzahl an Möglichkeiten, die Du entdecken kannst.

Alle Infos und unser Zertifikat findest Du auf der Seite von ClimatePartner.