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​Sonnencreme fürs Baby – worauf muss ich achten?

​Sonnencreme fürs Baby – worauf muss ich achten?
1 month ago

Wenn die Sonne draußen scheint, zieht es Dich und Deinen kleinen Liebling bestimmt ganz häufig an die frische Luft. Immer dabei sind Sonnenschirm oder Sonnensegel für den Kinderwagen, die vor Sonnenbrand, Sonnenstich und Co. schützen. Vielleicht ist es auch ein Kombimodell aus Sonnenschutz und Insektenschutz.

Warum solltest Du Dein Kind zusätzlich mit Sonnencreme einreiben?

Um das herauszufinden, haben wir haben mit mabyen gesprochen, den führenden Experten für die Pflege von zarter Babyhaut. Im Gepäck hatten wir Eure drängendsten Fragen rund ums Thema Sonnenschutz.

Der Sonnenschutz für meinen Kinderwagen hat UPF 50+ und besteht aus atmungsaktivem Material. Reicht das als Sonnenschutz?

Inez, Mama von Paul (2 Jahre)

Super, dass Du einen Sonnenschutz nutzt, der einen hohen UPF hat. Man sieht oft Mullwindeln über dem Kinderwagen, die leider kaum UV-Strahlung vom Kind fernhalten. Manche Eltern nutzen auch eine Jacke, da kann sich allerdings ganz schnell die Hitze stauen und das führt zu Hitzepickeln oder einem Hitzschlag. Deshalb vermeidet bitte Stauhitze.

So ein direkter Sonnenschutz durch Sonnensegel oder Sonnenschirm ist gut, aber er schützt nicht vor so genannter Streu-Strahlung. UV-Strahlung wird von allen möglichen Gegenständen reflektiert, wenigstens zum Teil: Von Autos und Häusern, von Bäumen und sogar von Mamas und Papas Kleidung. Das kennen empfindliche Erwachsene, die den ganzen Tag im Freien unter dem Sonnenschirm sind und trotzdem einen fiesen Sonnenbrand bekommen.

Warum brauche ich eine Sonnencreme für mein Baby?

Ulf, Papa von Gregor (5 Monate)

Die zarte Haut Deines frisch geschlüpften Babys ist noch nicht vor UV-Strahlung geschützt. Es reicht schon die so genannte Streu-Strahlung und ruck-zuck kann sich Dein Kind einen schmerzhaften Sonnenbrand holen. Deshalb solltest Du Dein Kind nicht nur unter einem Sonnenschutz, sondern möglichst immer im Schatten halten, langärmlige Kleidung nutzen und ein Hütchen aufsetzen.

Gesicht und Hände sind deshalb immer von Sonnenbrand bedroht, auch im Schatten. Eine Sonnencreme verhindert das. Deshalb ist es wichtig, dass Du Deinem Baby an sonnigen Tagen Gesicht, Hände und Co. mit Sonnencreme einkremst – übrigens auch im Winter. Und wenn Deine etwas älteren Kinder im Garten oder auf dem Spielplatz toben, sollten sie natürlich auch gut eingekremt sein.

Ab wann brauche ich eine Sonnencreme für mein Baby?

Larissa, Mama von Emma (1 Monat)

Gerade für Neugeborene ist ein richtig guter Sonnenschutz essentiell. Du solltest dabei auf eine Sonnencreme mit einer kurzen Zutatenliste achten, denn wie immer in der Babypflege gilt: Weniger ist mehr. Der vegane und synthetikfreie Sonnenschutz von Mabyen kommt deshalb mit den unbedingt notwendigen Zutaten aus und schützt sowohl vor UVA- als auch UVB-Strahlung. Das war Mabyen bei der Entwicklung besonders wichtig.

Welchen Lichtschutzfaktor brauche ich für mein Baby?

Anni, Mama von Leon (5 Monate)

Da jedes bisschen UV-Strahlung zu viel Schaden anrichtet, ist ein hoher Lichtschutzfaktor unabdingbar – das gilt übrigens auch für Mama und Papa. Verwende für Dein Kind am Besten Lichtschutzfaktor 50, so hast Du einen langanhaltenden Schutz vor der UV-Strahlung. Und denk auch Du selbst dran, an den ersten sonnigen Tagen einen hohen Lichtschutzfaktor zu verwenden.

Welche Sonnencreme brauche ich für mein Kind?

Michael, Papa von Antonia (14 Monate)

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Sonnencreme: Chemische und mineralische. Chemischer Sonnenschutz verwandelt die UV-Strahlung in andere Energieformen und schützt so die Haut. Sein Nachteil sind die vielen Inhaltsstoffe, die dabei in die Haut Deines kleinen Lieblings eindringen.

Ein mineralischer Sonnenschutz hingegen enthält Mineralien, die das Sonnenlicht reflektieren. Bei der Sonnencreme von Mabyen sind das Zinkoxid-Partikel. Sie ziehen nicht in die Haut ein, sondern bilden auf der Haut sozusagen einen Spiegel gegen UVA- und UVB-Strahlung. Die weiteren Zutaten dienen dazu, dass aus dem Zinkoxid eine Creme wird, damit Du die Partikel auch auf die Haut auftragen kannst und der Sonnenschutz bis zum Abwaschen auf der Haut bleibt.

Besonders praktisch ist übrigens, dass ein mineralischer UV-Schutz sofort wirkt. Du musst also nicht warten, sondern kannst nach dem Eincremen sofort mit Deinem Baby raus.

Sind die Partikel dann nicht sehr kleine Nano-Partikel?

Inna, Kindersicherheitsberaterin bei reer und Mama von David (fast 5 Jahre)

Die Mabyen-Sonnencreme enthält keine Nano-Partikel, weil die Wirkung von Nano-Partikeln im Körper bisher kaum erforscht ist. Überhaupt basiert die Sonnencreme auf dem „Ohne-Prinzip“: Ohne Nano-Partikel, aber auch ohne Aluminium, chemische Filter, Parfum, Mikroplastik, Hormone und auch ohne Weißel-Effekt. Es gibt also keinen weißen Schmierfilm, wie Du ihn vielleicht von Deiner eigenen Sonnencreme kennst.

Aber irgendwas ist ja drin. Gibt es auch ein Mit-Prinzip, worauf ihr bei der Herstellung Eurer Sonnencreme achtet?

Inna, Kindersicherheitsberaterin bei reer und Mama von David (fast 5 Jahre)

Ja. Du kannst sagen, wir haben auch ein „Mit-Prinzip“: Mit veganen Inhaltsstoffen, Zertifizierung und ganz viel Schutz: Der Sonnenschutz ist ausschließlich aus veganen Zutaten hergestellt, verfügt über die NATRUE- und VEGAN-Zertifizierung und bietet UVA- und UVB-Schutz. Bei der Herstellung kommt Bio-Sonnenblumenöl zum Einsatz, das die Haut wunderbar pflegt und deshalb in vielen Babypflege-Ölen enthalten ist. Und die Sonnencreme enthält Bisabolol, das ist ein pflegender Stoff, den wir aus der Kamille gewinnen.

Kannst Du uns zum Schluss noch einen ganz praktischen Tipp geben? Wenn ich mich eincreme, nehme ich immer so viel Sonnencreme, bis ich plötzlich schneeweiß bin. Wie dosiere ich die Sonnencreme richtig?

Inna, Kindersicherheitsberaterin bei reer und Mama von David (fast 5 Jahre)

Das ist natürlich abhängig davon, wie groß und breit ein Mensch gebaut ist. Bei Erwachsenen sagt man 4-6 Esslöffel Sonnencreme, bei Kindern etwa 1-2 Löffel. Du solltest dennoch großzügig sein. Das Gute an unserer Sonnencreme ist auch, dass sie sich besonders gut verteilt und rasch einzieht, sodass Dein Kind nicht aussieht wie ein Schneemann. sie keinen Weißel-Effekt hat. Dein Kind sieht damit also nicht aus wie ein Schneemann.

Und natürlich ist es wichtig, regelmäßig nachzucremen, damit der Sonnenschutz bestehen bleibt und nicht weggeschwitzt wird.

Unser Gesprächspartner bei Mabyen

Anna Hottinger ist die MABYEN-Hebamme und rundet das Expertinnenteam von MABYEN perfekt ab. Mit ihrer 17-jährigen Berufserfahrung als Hebamme bringt sie viel Expertise mit ins Team und weiß genau was Schwangere und frisch gebackene Eltern beschäftigt. Im Spa in Düsseldorf berät sie Schwangere und Eltern mit großer Leidenschaft. Auch in der Produktentwicklung ist Anna ein wichtiger Part. Als Hebamme und Mama eines 5jährigen Sohnes, weiß sie genau was das Beste für unsere kleinen Erdenbürger ist.

Die Fragen stellte Inna:

Inna Kopp ist seit 9 Jahren bei reer und arbeitet zum Thema Unfallprävention. Sie tauscht sich dabei eng mit unserem Experten-Netzwerk aus, koordiniert die Sicherheitsberater und ist im Großraum Stuttgart regelmäßig selbst vor Ort, um jungen Familien zu unterstützen, ein kindersicheres Heim zu schaffen. Ihr kleiner Superheld verehrt sowohl The Flash als auch Batman, ist 4 Jahre alt oder (wie er selbst sagt) "beinahe schon 5!".

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