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Babybrei einfrieren und schonend auftauen - so gelingt es

Babybrei einfrieren und schonend auftauen - so gelingt es
11 days ago

Die gesunde Ernährung des Babys ist für viele Mütter sehr wichtig. Möchtest Du den Babybrei selber machen, findest Du viele Rezepte für Deinen kleinen Liebling. Der Aufwand beim Babybrei kochen ist gar nicht so groß, wie Du denkst, denn Du kannst den Babybrei einfrieren und bei Bedarf schonend wieder auftauen. So schaffst Du Dir einen Vorrat, der jederzeit zur Verfügung steht.

Babybrei - ab wann darf gegeben werden?

Die Frage Babybrei - ab wann darf er gegeben werden, stellen sich viele Mütter. In den ersten Monaten brauchst Du keinen Babybrei zu kochen, denn Muttermilch bzw. Milchpulver für Säuglinge ist die einzige Nahrung, die Dein Kind braucht. Von Vorteil ist es natürlich, wenn Du Dein Kind möglichst lange stillen kannst. Grundsätzlich kommt es auf die Entwicklung Deines Kindes an. Ab einem Alter von fünf bis sechs Monaten kannst Du beginnen, den Babybrei selber zu machen. Vorher ist Beikost nicht notwendig und auch zu trinken braucht Dein Baby nichts anderes.

Babybrei kochen – Die Vorteile: Gesunde Ernährung von Anfang an

Viele Hersteller bieten Breigläschen an, die von einer hohen Qualität sind. Du kannst sie Deinem Baby ohne Bedenken geben. Über die Inhaltsstoffe informiert das Etikett. Wenn Du lieber selbst für Dein Kind kochen möchtest, hat dies dennoch Vorteile:

  • Du bestimmst, welche Nahrung Dein Baby bekommt.
  • Wenn Du gesund einkaufst und darauf achtest, dass Babykost nicht so stark gewürzt werden darf, schaffst Du beste Grundlagen für eine gesunde Ernährung. Hier erfährst Du mehr über gute Zutaten.
  • Es gibt viele Rezepte, die Du verwenden kannst. Alternativ lässt Du Deiner Kreativität freien Lauf. Anregungen findest Du in diesem Beitrag.

Viele Eltern scheuen sich, die Beikost selbst zu kochen, weil sie denken, dass der Aufwand zu groß wäre. Sicher benötigt ein Baby nur sehr kleine Portionen. Du brauchst aber nicht jeden Tag neu zu kochen, denn Du kannst den Babybrei einfrieren. Dies ist einfach und schnell erledigt. Wenn Du für eine ganze Woche vorkochst, hast Du mit der Beikost nicht mehr Aufwand, als wenn Du Gläschen kaufst. Wichtig ist jedoch, dass Du einige Dinge beachtest, wenn Du den Babybrei selber machen möchtest. Unsere Tipps helfen Dir, für Dein Baby wirklich gesunde Mahlzeiten zu kochen.

Babybrei frisch einfrieren

Babybrei sollte grundsätzlich nur ganz frisch eingefroren werden. Wenn Du mit dem Kochen fertig bist, lässt Du den Babybrei etwas auskühlen. Dann portionierst Du ihn und gibst ihn sofort in den Gefrierschrank. Das schnelle Einfrieren ist sehr wichtig, um alle Nährstoffe zu erhalten. Manche Inhaltsstoffe, die in selbst gekochtem Babybrei enthalten sind, können leicht verderben, z. B. helles Fleisch und Gemüse. Beim Babybrei einfrieren gilt deshalb, dass Du ihn noch am selben Tag in den Gefrierschrank gibst. Stelle das Gerät auf die Schnellfrostfunktion, falls eine solche verfügbar ist. Dann kannst Du ganz sicher sein, dass der Babybrei nach dem Auftauen schmeckt, als wäre er frisch zubereitet worden.

Kleine Portionen einfrieren

Den Kind kann noch keine großen Portionen Babybrei verdrücken. Vor allem in den ersten Wochen, in denen Dein Kind Babybrei bekommt, wird es gar nicht viel schaffen. Babys müssen sich erst allmählich an die neue Nahrung gewöhnen. Deshalb ist es wichtig, dass Du den Babybrei in kleinen Portionen einfrierst, denn einmal eingefroren ist es schwierig, die Beikost zu portionieren.

Empfehlenswert ist die Verwendung einer Eiswürfelform, die Du nur für den selbst gemachten Babybrei benutzt. Fülle nach dem Kochen in jede Kammer eine Portion Babybrei. Möchtest Du den Babybrei wieder auftauen, drückst Du die Portion einfach heraus. Wenn Dein Baby größer wird und sein Appetit fast grenzenlos, kannst Du zwei oder drei Portionen anbieten.

Ein weiterer Vorteil der Eiswürfel-Behälter: Da In den einzelnen Kammern kannst Du mehrere Sorten Babybrei gleichzeitig einfrieren. So gelingt es Dir, Dein Baby abwechslungsreich, aber mit wenig Aufwand zu ernähren.

Selbst gemachten Babybrei schonend erwärmen: Die besten Methoden

Wenn Du Babybrei selber machen möchtest, ist es wichtig, dass Du die Portionen schonend wieder auftaust. Ansonsten können auch bei diesem Prozess Nährstoffe verloren gehen. Am einfachsten gelingt das Auftauen von Babybrei in einem heißen Wasserbad.

Am sichersten gelingt das in einem Babykostwärmer. Es gibt mittlerweile Babykostwärmer, die nicht nur für Gläschen, sondern nach dem Babybrei einfrieren auch für die selbst zubereitete Mahlzeit verwendet werden können. Diese verfügen über ein Schälchen für die selbst gemachte Beikost. Das Erwärmen im Babykostwärmer mit Wasserbad hat mehrere Vorteile:

  • Du brauchst weniger Wasser als im Wasserbad auf dem Herd.
  • Der Babykostwärmer hält von allein die optimale Temperatur ohne zu erhitzen.
  • Das Erwärmen geschieht besonders gleichmäßig, der Brei ist nicht zu kalt und zu heiß gleichzeitig.

Achte auf die richtige Temperatur

Nach dem Babybrei kochen musst Du den Babybrei abkühlen. Gleiches gilt, wenn Du den Babybrei in einem Wasserbad oder im Foodball erwärmt hast. Ist die Beikost zu heiß, kann dies zu Verbrennungen führen. Das darf niemals passieren. Ein Flaschenthermometer oder Wärmesensor-Löffel ist sehr hilfreich, wenn Du nach dem Babybrei einfrieren Deinem Kind die Mahlzeit optimal temperiert geben möchtest. Du kannst das Flaschenthermometer ohne Probleme auch für den Babybrei verwenden. Nutze es täglich, um sicherzugehen, dass der Babybrei nach dem Kochen nicht zu heiß ist.

Babybrei selber machen - ein Fazit

Beikost, die selbst gekocht wurde, ist besonders gesund. Achte bei der Zubereitung von Babybrei darauf, dass er sofort eingefroren und schonend im Wasserbad wieder erwärmt wird. Sehr wichtig sind kleine Portionen. Das Babybrei einfrieren ist nur ein einziges Mal möglich. Sollte nach der Mahlzeit etwas übrig bleiben, kannst Du den Babybrei problemlos selber essen, z. B. über Nudeln oder als Brotaufstrich. Du weißt ja, dass nur Gutes drin steckt. Rezepte für Einsteiger und gute Zutaten findest du hier.

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